"Das ist ein ganz tolles Gefühl"

Sindy Schramm ist seit 2013 begeisterte Triathletin ­– Start im Juli beim ZIEHL-ABEGG-Triathlon

„Zum ersten ZIEHL-ABEGG-Triathlon hat mich ein Kollege noch als Teammitglied in der Staffel überreden müssen“, erinnert sich Sindy Schramm. Doch jetzt hat sie so richtig Gefallen daran gefunden, zu schwimmen, zu radeln und zu laufen. Im Juli steht der nächste ZIEHL-ABEGG-Triathlon für sie an. Dann allerdings nicht im Team, sondern als Einzelkämpferin.

Der Sportvirus hat die 27-Jährige gepackt. Nach einem stressigen Tag sei das Schwimmen der beste Ausgleich, meint die Forchtenbergerin. „Denn dann denke ich nur noch ans Schwimmen und ans Atmen – das ist ideal zum Abschalten.“ Da das Künzelsauer Hallenbad etwas kurz ist, fährt sie einmal die Woche mit einer Bekannten nach Schwäbisch Hall zum Bahnen ziehen.

Das Laufen ist für Schramm durch die ZIEHL-ABEGG-Laufgruppe ein fester Termin: Donnerstags ab 17 Uhr gibt Pascal Hermann von den Firmenathleten Tipps und Tricks, wie schneller und effizienter gelaufen werden kann. „Bevor mich Jan Walther vom Betriebssport zum ZIEHL-ABEGG-Triathlon überredet hatte, bin ich nur etwas gemächlich gejoggt – ohne festes Ziel“, sagt sie. Die fünf Kilometer in der Staffel, so Walther damals, bekomme jeder hin. Nach der Staffel 2013 hat Sindy Schramm im Folgejahr den ZIEHL-ABEGG-Triathlon alleine durchgezogen: 500 Meter schwimmen, 20 Kilometer mit dem Rad fahren und 5 Kilometer laufen.

Das Radfahren versucht die 27-Jährige einmal pro Woche einzuschieben. „Ich trainiere normalerweise mit meinem Mountainbike“, sagt sie. Vor den Wettkämpfen borgt sie sich ein Rennrad, um schneller unterwegs zu sein. Mit dem geliehenen Rennrad tritt sie dann auch bei den Wettbewerben an.

Im Juni dieses Jahres hat sich Schramm, die bei ZIEHL-ABEGG als Projektleiterin arbeitet, erstmals an einer längeren Schwimmdistanz versucht und in ??? die 750 Meter im Wasser durchgezogen; dazu 5 Kilometer laufen und 20 Kilometer Rad fahren. Wenn kein Triathlon anstehe, mache das Training richtig Spaß. Nur kurz vor Wettkämpfen, wenn ein gewisser Druck entstehe, dann werde alles schon „etwas mühselig“. Dennoch wird sie den Triathlon nicht aufgeben: „Wenn ich über die Ziellinie komme, dann weiß ich, was ich geschafft habe – das ist ein ganz tolles Gefühl!“