Länder- und Sprachauswahl
Ihr Land: Germany
Ihre Sprache: German
Wollen Sie zu Ihrer Länderversion wechseln? Welcome to ZIEHL-ABEGG!
You are visiting our Website from Greece?

Auf der Website für Ihre Region finden Sie Informationen zu den für Sie relevanten Produkten, Kontaktdaten und Neuigkeiten.

Unfortunately, there is no Greek language version of our website. However, you can stay on this page or contact our sales representative in Greece directly.

ZIEHL-ABEGG unterstützt Corona-Abteilung im Gesundheitsamt

Unternehmen Allgemein

Künzelsauer Industrieunternehmen stellt drei Kräfte ab und sagt CO2-Warnmelder zu

Der Motoren- und Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg unterstützt das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises bei der Bekämpfung von Covid-19. Dazu hat das Unternehmen drei Arbeitskräfte abgestellt, die in der Corona-Abteilung im alten Künzelsauer Krankenhaus eingesetzt sind. Dort erfolgt die Fallermittlung und läuft die Corona-Hotline auf. Landrat Dr. Matthias Neth lobt das Engagement von Ziehl-Abegg als große Hilfe.

„Der Kampf gegen die Pandemie geht uns alle an“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Ziehl-Abegg, Peter Fenkl. Nachdem der Hohenlohekreis im Frühjahr ein Hotspot auf Bundesebene bei den Infektionszahlen gewesen ist, waren auch Mitarbeitende von Ziehl-Abegg in Quarantäne oder erkrankt. „Da haben wir erlebt, wie wichtig die Arbeit des Gesundheitsamts ist“, erinnert sich Fenkl. Damals habe das Unternehmen schnell mit Schutzausrüstung geholfen: FFP2-Masken für die zentrale Abstrichstelle und begehrte Gesichtsschilde; entweder aus dem 3D-Drucker oder gefräst aus der Lehrwerkstatt. Ganz nebenbei: Als kleines Dankeschön fürs Öhringer Krankenhauspersonal schickte Ziehl-Abegg noch 250 Schoko-Osterhasen.

„Die Ermittlung von Kontaktpersonen Infizierter muss schnell und gewissenhaft erfolgen; auch die Informationsübermittlung muss schnell und stimmig sein“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth.. Seit August arbeitet die Corona-Abteilung des Hohenlohekreises im ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau in mehreren Teams in der Fallermittlung und der Betreuung der Hotline. „Als wir in der Zeitung gelesen haben, dass viele Gesundheitsämter über einen Mangel an engagierten und geeigneten Mitarbeitern klagen, haben wir den Landrat kontaktiert“, erzählt Fenkl. Dr. Neth war positiv überrascht und hat das Angebot gerne angenommen. Als Anforderungsprofil sieht der Landrat konkret zwei Punkte: schnelle Auffassungsgabe und starke Kommunikativfähigkeit.

Lisa Ehret, Isabel Joos und Marcel Nohe arbeiten nun seit November im Corona-Team. „Es war schon ganz viel an Information, die es zu verarbeiten gab“, sagt Nohe. Normalerweise wäre der Duale Student aktuell im internationalen Controlling eingesetzt. „Der Einsatz im Gesundheitsamt ist eine spannende und neue Erfahrung“, meint Nohe. Zusammen mit seinen Kolleginnen ist er zwei Tage eingelernt worden und beantwortet nun Fragen zur Quarantäne, zu Landesgesetzen und zu Covid-19 im Allgemeinen. Nohe weiter: „Wenn wir etwas nicht wissen, können wir uns unkompliziert sachkundige Unterstützung bei den Profis im Nachbarzimmer holen.“

Dr. Neth betont beim Ortstermin mit Firmenchef Fenkl: „Ihr Angebot war ungewöhnlich und ist sehr hilfreich.“ Zumal die jungen Leute sehr engagiert und kompetent agieren. Die Drei sind Teil der Corona-Abteilung, in der auch zehn Bundeswehrsoldaten ihren Dienst versehen. Beim Ortstermin hat Vorstandschef Fenkl gesehen, dass alle Fenster dauerhaft offen sind und den Mitarbeitenden doch etwas kühl ist. Daher hat er mehrere CO2-Warnmelder zugesagt, mit denen solide Aussagen zur Luftqualität möglich sind und die ein gezieltes Stoßlüften ermöglichen. Insgesamt ist Dr. Neth froh über jede qualifizierte Unterstützung seitens der regionalen Unternehmen. Dr. Neth: „Wenn wir alle gemeinsam – wie bei uns im Hohenlohekreis – mithelfen, können wir noch mehr gegen die Ausbreitung des Corona-Virus‘ unternehmen.“

Über Ziehl-Abegg

Ziehl-Abegg (Künzelsau, Baden-Württemberg, Deutschland) gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik. Beispiele für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in den fünfziger Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt: Außenläufermotoren, die auch noch heute weltweit Stand der Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomographen) oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb sorgen. Das Thema Elektromobilität im Straßenverkehr wurde 2012 bei Ziehl-Abegg Automotive angesiedelt.

Das High-Tech-Unternehmen besticht durch eine hohe Innovationskraft. Ziehl-Abegg (alle Angaben sind bezogen auf das Jahr 2019) beschäftigt 2.400 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 4.300 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 16 Produktionswerke, 29 Gesellschaften und 113 Vertriebsstandorte. Die rund 30.000 Artikel werden in mehr als 100 Ländern verkauft. Der Umsatz liegt bei 633 Mio. Euro. Etwa 80 % der Umsätze werden im Export erzielt.

Emil Ziehl hat die Firma 1910 in Berlin als Hersteller von Elektromotoren gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Süddeutschland verlegt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz.
Weitere Informationen auf www.ziehl-abegg.de