In der Getränkeindustrie und Lebensmittelverarbeitung gelten besonders strenge Richtlinien, denen natürlich auch Ventilatoren und andere Komponenten der Lufttechnik entsprechen müssen. Auch hier gehen Sie mit der blauen Technik auf Nummer sicher - heute und in Zukunft.
Es gibt zwei grundsätzliche Klassifizierungssysteme, die verwendet werden, um den Reinheitsgrad von Räumen zu definieren: die EN ISO 14644-1 und der GMP-Leitfaden (Good Manufacturing Practice). Darüber hinaus existieren zahlreiche weitere Standards und Normen, um die hohen Anforderungen an die Hygiene in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sicherzustellen, z.B.:
- Richtlinie VDI 6022 "Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Geräte": Sie definiert Vorgaben für den Einsatz in Reinräumen und Anwendungsbereichen mit hohem Hygienerisiko.
- FAO/WHO Codex Alimentarius: Die FAO (Food and Agriculture Organization) ist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen und wird oft auch Welternährungsorganisation genannt. Zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO hat die FAO einen internationalen Lebensmittelkodex entwickelt, um Verbraucher zu schützen und den fairen Lebensmittelhandel zu fördern.
- Hygienisches Design gemäß Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) und DIN EN 1672-2: Maschinen und Anlagen im Nahrungsmittel- und Getränkebereich sollen hygienisch konstruiert und gestaltet sein. Das bedeutet unter anderem eine gute Reinigungsfähigkeit der Oberflächen, Materialien und konstruktiven Elemente. Es darf keine schwer oder gar nicht erreichbaren "Schmutzwinkel" geben, wo Verschmutzungen sich dauerhaft festsetzen oder unbemerkt bleiben können. Die DIN EN 1672-2:2005 kann zudem bei der hygienebezogenen Risikobeurteilung von Produktionsmaschinen und Anlagen unterstützen.