Beim Betrieb von Leistungstransformatoren entstehen, wie bei jedem technischen System, Leistungsverluste in Form von Wärme. Um eine Überhitzung zu verhindern, müssen diese technisch begrenzt werden, denn die Betriebstemperatur hat maßgeblichen Einfluss auf die Lebensdauer des Transformators:
Studien der Universität Stuttgart haben gezeigt, dass sich die zu erwartende Lebensdauer eines Leistungstransformators halbiert, wenn sich die Hot-Spot-Temperatur der Wicklung um nur 6 Kelvin erhöht. Auch kurzfristige Temperaturspitzen sind im Betrieb bereits kritisch, denn bei einer zu starken Überhitzung, die beispielsweise bei einer Überlastung auftreten kann, muss der Transformator ausgeschaltet werden. Das kann im schlimmsten Fall zu einem kompletten Ausfall des Systems führen, mit weitreichenden Folgen für Betreiber und Anwender.