1. Nichtlineare Lasten: Geräte wie Frequenzumrichter, Schaltnetzteile, LED-Treiber oder elektrische Schweißgeräte besitzen nichtlineare Kennlinien. Sie ziehen Strom impulsartig oder nur während bestimmter Phasen der Netzspannung.
2. Verzerrungsströme: Diese nichtlinearen Stromaufnahmen verursachen Verzerrungen im Netzstrom. Der resultierende Stromverlauf enthält neben der Grundfrequenz (50 Hz, bzw. 60 Hz) zusätzliche Frequenzanteile.
3. : Mathematisch betrachtet lässt sich jeder verzerrte Strom- oder Spannungsverlauf als Summe von sinusförmigen Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen darstellen. Diese zusätzlichen Frequenzanteile sind die Oberschwingungen, deren Frequenzen ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz sind (z. B. bei 50 Hz Grundfrequenz: 150 Hz für die 3. Harmonische, 250 Hz für die 5. Harmonische, usw.).
4. Rückwirkung auf das Netz: Die erzeugten Oberschwingungen speisen sich ins Versorgungsnetz zurück und haben einen negativen Einfluss auf andere Verbraucher oder Betriebsmittel.