Die Idee zum Projekt ist den Auszubildenden beim Abteilungsdurchlauf im Bereich „Service“ gekommen. Dort müssen Elektromotoren auseinander gebaut werden. Mit einem Handabzieher wurden die beiden Bauteile (Rotor und Stator) voneinander getrennt: keine leichte und auch eine zeitraubende Arbeit. Im November begannen beide mit der Überlegung, wie dieser umständliche Prozess vereinfacht werden kann. Marko Hepp: „Dabei zeichnete sich eine pneumatische Lösung ab.“
Während der Arbeitszeit tüftelten beide an der neuen Vorrichtung. „Wir hatten immer wieder neue Ideen, die wir dann aber verwerfen mussten, weil es keine sinnvolle Umsetzung gab“, erinnert sich Philip Stöckel. Daher ist das jetzt vorgestellte Gerät „nach und nach“ entstanden. Einen dauerhaften Praxistest gibt es noch nicht. „Wir haben bis kurz vor Abgabe dran gearbeitet“, erklärt Hepp. Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg, freut sich über den Erfolg des Teams und lobt das Engagement der Auszubildenden und der Ausbilder.
Denn der Anstoß kam von Ausbilder Joachim Deißler. Er hat die beiden angehenden Industriemechaniker auf den Regionalwettbewerb „jugend forscht“ hingewiesen. Unterstützung kam dann in der Praxis auch von Ausbilder Dieter Schweizer, der mit technischem Know how und praktischen Tipps zur Seite stand. Deißler freut sich über die sehr praxisnahe Vorrichtung: „Das ist eine Spitzenlösung für die Arbeitswelt.“
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