1910 gründete Emil Ziehl gemeinsam mit dem Schweizer Eduard Abegg das Unternehmen ZIEHL-ABEGG. Noch im selben Jahr schied Abegg jedoch wieder aus. Da alle Geschäftspapiere, Schilder, etc. bereits fertig und im Umlauf waren, entschied Emil, an der Firmierung ZIEHL-ABEGG wie auch an dem von ihm selbst entworfenen Firmenlogo ("Z" mit darunter liegendem "A") festzuhalten. Das blaue Zeitalter begann.
Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich ZIEHL-ABEGG zum Vorreiter innovativer Generatoren. So war beispielsweise das berühmte Luftschiff Graf Zeppelin mit Hochspannungsaggregaten von ZIEHL-ABEGG ausgestattet. Ein noch heute existierendes Anerkennungsschreiben vom Luftschiffbauer Ferndinand Graf von Zeppelin dokumentiert deren höchst verlässliche Qualität.
Nach dem Tod Emil Ziehls übernahm dessen damals 28-jähriger Sohn Günther die Geschäftsleitung. Nach Kriegsende musste Günther Ziehl seine komplette Produktion demontieren und an die Sowjetunion übergeben. Mit seinem Wissen und einigen wichtigen Dokumenten, die er retten konnte, gelang ihm die Flucht aus der Besatzungszone.
1949 wurde der Firmensitz von ZIEHL-ABEGG dann schlussendlich nach Künzelsau verlegt, wo bis heute der Hauptsitz des inzwischen weltweit führenden High-Tech-Unternehmens liegt. Damals wie heute ist die hohe Innovationskraft von ZIEHL-ABEGG der Schlüssel zum Erfolg.
Mit immer wieder neuen Entwicklungen, ob bionischer Produktdesigns oder innovativer Antriebstechnik, ist ZIEHL-ABEGG von Beginn an Trendsetter für herausragende technische Entwicklungen und dem Markt immer einen Schritt voraus.